Bearded Collie

Bearded-Collie-Welpe, erwachsener Hund von vorn und erwachsener Hund im vollständigen Seitenprofil – Fidello Rassefoto

Bearded Collie - fröhlicher schottischer Treibhund mit wachem Kopf

Der Bearded Collie ist beweglich, kontaktfreudig und gern mitten im Familienleben. Sein federnder Gang und das lange Fell wirken charmant, dürfen aber nicht über die Arbeit hinwegtäuschen. Die größten Verpflichtungen sind abwechslungsreiche tägliche Bewegung, bewusstes Ruhetraining und mehrere Stunden Fellpflege pro Woche.

Ein Beardie bemerkt laufende Kinder, Fahrräder, Besucher und Stimmungen sehr schnell. Mit freundlicher, klarer Anleitung kann daraus ein humorvoller Familienhund werden. Ohne Struktur zeigt dieselbe Reaktionsschnelligkeit sich als Bellen, Anspringen, Hüten oder dauernde Unruhe.

Steckbrief

  • Offizieller Name: Bearded Collie
  • Herkunft: Schottland, Großbritannien
  • Anerkennung: FCI 271, Gruppe 1, Hütehunde, ohne Arbeitsprüfung
  • Ursprüngliche Aufgabe: Schafe und Rinder in rauem Gelände sammeln und treiben
  • Widerristhöhe: Rüden 53–56 cm, Hündinnen 51–53 cm
  • Gewicht: im FCI-Standard nicht festgelegt; häufig etwa 18–27 kg
  • Fell: weiche Unterwolle und langes, glattes bis leicht gewelltes Deckhaar
  • Farben: Schiefergrau, rötliches Falb, Schwarz, Blau, Grau, Braun und Sand, mit oder ohne Weiß
  • Lebenserwartung: häufig 12–14 Jahre
  • Bewegung: meist 1,5–2 Stunden täglich plus Nasenarbeit und Training
  • Erziehung: klug und begeistert, aber bewegungssensibel und bei Druck leicht überfordert
  • Pflege: mehrmals wöchentlich gründlich bis zur Haut kämmen
  • Alleinbleiben: langsam aufbauen; ein ganzer Arbeitstag passt selten
  • Kinder und Tiere: möglich mit Aufsicht, Sozialisierung und Management des Hütens

Andere Namen und Anerkennung

Bearded Collie ist der offizielle Name, Beardie die geläufige Kurzform. Highland Collie und Mountain Collie tauchen in älteren Texten auf, bezeichnen heute aber keine eigenen Rassen. „Bearded“ bezieht sich auf das längere Haar an Kinn und Fang.

Der Beardie ist kein langhaariger Border Collie. Er wurde unter anderem für das selbstständige Finden und Treiben von Vieh in nassem, unübersichtlichem Gelände gebraucht. Sein Initiativvermögen, seine Stimme, das wetterfeste Fell und die schnelle Tempowechsel gehören zu diesem Hintergrund.

Passt der Bearded Collie zu dir?

  • Verbringst du täglich mindestens 90 aktive Minuten draußen?
  • Bietest du neben Spaziergängen Suche, Körperarbeit und kurze Übungen?
  • Bleibst du ruhig, wenn ein junger Beardie springt oder bellt?
  • Kannst du das Verfolgen von Läufern und Fahrrädern verhindern?
  • Hat der Hund einen ungestörten Schlafplatz?
  • Sind Garten und Tore sicher?
  • Können Kinder wildes Rennen beenden, bevor der Hund hochfährt?
  • Führst du Katzen und Hunde langsam zusammen?
  • Kannst du Alleinbleiben kleinschrittig üben und Betreuung organisieren?
  • Hast du drei- bis fünfmal wöchentlich Zeit fürs Kämmen?
  • Akzeptierst du nassen Bart, Sand und Pflanzenteile im Haus?
  • Reicht dein Budget für Futter, Schule, Versicherung und Tierarzt?
  • Prüfst du originale Hüft-, Augen- und DNA-Befunde?
  • Passt ein aktiver Hund für zwölf Jahre oder länger in deine Zukunft?

Bewegung, Entspannung und Fellpflege sind die wirklichen Knackpunkte. Mehrere Nein-Antworten hier sprechen für eine ruhigere oder pflegeleichtere Rasse. Die schöne Silhouette ersetzt keine passende Alltagsstruktur.

Geschichte und ursprüngliche Arbeit

Schottische Aufzeichnungen erwähnen schon um das 16. Jahrhundert ähnlich aussehende Hunde. Das beweist keine lückenlose moderne Abstammung, beschreibt aber das alte Arbeitsgebiet. Hirten in Schottland und Nordengland nutzten langhaarige, flinke Hunde für Schafe und Rinder.

Hinter Felsen oder hohem Bewuchs konnte der Mensch nicht jeden Schritt lenken. Der Hund musste Tiere finden, Bewegung erzeugen und bei Bedarf seine Stimme einsetzen. Heute erkennt man diese Auswahl daran, wie rasch ein Beardie auf Bewegung reagiert, Abstand überbrückt und eine Gruppe zusammenhalten möchte.

Sein Ruf als Clown ist nur die halbe Wahrheit. Hüpfen kann Freude zeigen, aber auch Spannung und Übererregung. Wer beides unterscheiden kann, hilft dem Hund rechtzeitig in eine Pause.

Charakter im Haus

Viele Beardies folgen ihren Menschen durch die Wohnung und begrüßen körperbetont. Vier Pfoten am Boden, Warten auf einer Decke und ruhiges Abklingen nach Besuch sollten früh geübt werden. An der Tür meldet der Hund häufig laut und wird danach neugierig; Linien und Individuen unterscheiden sich.

Ein sensibles Tier reagiert auf Hektik und laute Stimmung. Das macht die Rasse nicht automatisch ängstlich. Klare Abläufe, ausreichender Schlaf und Menschen, die bei Aufregung leiser statt lauter werden, helfen jedoch besonders.

Kinder, Hunde, Katzen und Kleintiere

Mit schulpflichtigen Kindern, die Hundesignale respektieren, kann der Beardie wunderbar spielen. Rennen und Schreien können aber Hüten auslösen: Der Hund schneidet Wege ab, bellt oder greift nach Kleidung. Erwachsene Aufsicht und geplante Pausen sind wichtiger als das Etikett „kinderlieb“.

Kleinkinder werden von einem jungen Hund über 20 Kilogramm leicht umgestoßen. Gitter und getrennte Ruhebereiche schaffen Sicherheit. Mit Hunden gelingt Zusammenleben nach guter Sozialisierung häufig. Katzen können nach früher Gewöhnung passen; Kaninchen und Nager bleiben ohne Aufsicht gefährdet.

Hüte-, Wach- und Jagdverhalten

Auf einem Familienausflug läuft der Beardie vielleicht vor, schaut zurück und holt den Letzten ab. Derselbe Impuls kann sich auf Jogger oder Fahrräder richten. Belohne Anschauen ohne Hinterherlaufen und nutze eine Schleppleine, solange Verfolgen sich selbst belohnen könnte.

Er ist üblicherweise kein schwerer Schutzhund, meldet Hausgeräusche aber deutlich. Jagdinteresse variiert. Freilauf ist das Ergebnis sorgfältigen Trainings und sicherer Umgebung, kein angeborenes Versprechen.

Aussehen, Körperbau und Farben

Unter dem Haar steckt ein schlanker, kräftiger Athlet. Der Körper ist länger als hoch, der Brustkorb geräumig, aber nicht tonnenförmig. Die Bewegung soll weit und mühelos wirken. Übermäßige Masse oder extrem üppiges Fell widersprechen dem funktionalen Ursprung.

Die Unterwolle ist weich und dicht, das Deckhaar lang, hart und glatt bis leicht gewellt. Brauen und Bart sind typisch, die Augen müssen dennoch sichtbar bleiben. Dunkel geborene Welpen können stark aufhellen; später vertieft sich die Farbe manchmal erneut.

Haaren, Sabbern und Bellen

Haaren★★★☆☆ mittel
Sabbern★☆☆☆☆ kaum
Bellen★★★★☆ viel

Haaren: lose Unterwolle bleibt oft im langen Fell hängen und verfilzt. Welpenfellwechsel und saisonaler Haarwechsel erhöhen den Aufwand. Haare, Sand und Samen landen trotzdem auf Kleidung, Sofa und Autositzen.

Sabbern: die straffen Lefzen produzieren kaum dauerhaften Speichelfluss. Der Bart wird nach dem Trinken nass und hinterlässt Tropfen. Plötzlich starkes Speicheln ist nicht rassetypisch.

Bellen: Stimme gehörte zu Aufmerksamkeit und Treibarbeit. Besucher, Spiel, Frust und Einsamkeit können laut werden. In Wohnung und Reihenhaus braucht der Hund früh ein ruhiges Ende nach dem Melden.

Fellpflege ohne Streit

Kämme drei- bis fünfmal pro Woche in Schichten. Beginne an den Pfoten und arbeite nach oben, damit der Kamm bis zur Haut gelangt. Achseln, Leisten, Ohransätze, Halsbandbereich und Zehenzwischenräume verfilzen zuerst. Nur über die Oberfläche zu bürsten reicht nicht.

Feuchte Knoten leicht an und teile sie mit Fingern und Kamm. Starkes Ziehen macht Pflege schmerzhaft. Trockne nasses Fell bis zur Haut. Kontrolliere wöchentlich Ohren, Augen, Zähne, Krallen und Ballen. Normal sind zwei bis vier Stunden pro Woche; der Wechsel vom Welpen- zum Erwachsenenfell kann mehr verlangen.

Bewegung in jeder Lebensphase

Welpen brauchen kurze Erkundungen, freie Bewegung auf sicherem Untergrund und viel Schlaf. Erzwungene Kilometer, viele Treppen und wiederholte Sprünge passen nicht zur Entwicklung. Junghunde sehen erwachsen aus, bevor Impulskontrolle und Erholung reif sind. Mehr Strecke macht aus Übererregung manchmal nur einen fitteren Wirbelwind.

Ein erwachsener Beardie benötigt häufig 1,5–2 Stunden abwechslungsreiche Aktivität, sichere freie Bewegung, Schnüffeln und kurze Trainingsblöcke. Senioren bleiben gern dabei; Länge, Untergrund und Erholung werden angepasst.

Geeignete Aktivitäten und Erholung

Hoopers, Rally Obedience, Fährten, Geruchssuche, kontrolliertes Hüten und abwechslungsreiche Wanderungen passen oft. Agility sollte körperlich reif und technisch sauber aufgebaut werden. Tägliche hohe Sprünge sind nicht nötig.

Nach Arbeit folgen Auslaufen, Wasser und Schlaf. Läuft der Hund zu Hause rastlos herum und springt bei jedem Geräusch auf, kann er über- statt unterfordert sein. Ruhe ist für diese Rasse eine trainierbare Fähigkeit.

Erziehung und Motivation

Trainiere kurz, fröhlich und eindeutig. Futter, Zerrspiel, gemeinsames Rennen oder die Erlaubnis zu schnüffeln können belohnen. Lange Wiederholungen machen viele Beardies ungenau oder kreativ.

Übe Rückruf, Warten an Türen, Leinenlaufen ohne Hüten, Handling, Ruhe auf der Decke und Aufhören nach einer Meldung. Harte Korrekturen erhöhen oft Aufregung oder Unsicherheit. Bei festgefahrenem Jagen oder Bellen hilft ein belohnungsorientierter Trainer mit Hütehunderfahrung.

Alleinbleiben

Beginne mit Sekunden hinter einem Gitter und steigere langsam. Eine Kamera zeigt, ob der Hund kurz lauscht oder dauerhaft hechelt, läuft und bellt. Ein gut aufgebauter Erwachsener schafft oft einige Stunden. Ein kompletter Arbeitstag ohne Pause und Kontakt passt selten.

Wohnen, Auto und Urlaub

Ein Garten erleichtert Trocknen und kurze Löserunden, ersetzt aber keine Unternehmung. Wohnungshaltung ist möglich, wenn draußen gearbeitet und drinnen geruht wird. Der Eingangsbereich sollte nassen Bart und Schlamm aushalten.

Im Auto braucht der Hund eine passende Box oder ein geprüftes Gurtsystem mit Lüftung. Frage eine Urlaubsbetreuung ausdrücklich, ob sie bis zur Haut kämmt. Eine regnerische Woche ohne Pflege kann schmerzhafte Filzplatten erzeugen.

Klima und Jahreszeiten

Das Doppelfell eignet sich für feuchtes schottisches Wetter, verhindert aber keinen Hitzschlag. Im Sommer morgens und abends bewegen, Wasser mitnehmen und harte Arbeit reduzieren. Scheren ist keine automatische Kühllösung. Im Winter Schneeklumpen entfernen, Streusalz abspülen und nach Waldwegen Zecken und Samen suchen.

Fütterung nach Lebensphase

Wähle ein Alleinfutter für kontrolliertes Welpenwachstum. Ein Erwachsener mit 18–27 kg benötigt grob 900–1.450 kcal täglich; Energiedichte, Kastration, Aktivität und Klima verändern das. Die Packung ist der Startpunkt, Taille, fühlbare Rippen und Gewichtsentwicklung entscheiden.

Meist sind zwei Mahlzeiten sinnvoll. Trainingshappen zählen zur Tagesmenge. Senioren brauchen möglicherweise weniger Energie, aber weiterhin hochwertige Nährstoffe. Dauerhafte Haut-, Verdauungs- oder Gewichtsprobleme gehören zu Tierarzt oder tierärztlicher Ernährungsberatung.

Gesundheit und wichtige Punkte

  • Hüftdysplasie: offizielle Befunde der Eltern prüfen. Steifheit und Lahmheit untersuchen lassen.
  • Augen und CEA: ein DNA-Test erfasst die Collie Eye Anomaly, eine fachärztliche Augenuntersuchung weitere Veränderungen.
  • Autoimmun- und Hormonprobleme: Addison und Schilddrüsenerkrankungen werden berichtet. Wiederholtes Erbrechen, Kollaps oder deutliche Gewichtsänderung sind keine harmlose Rasseeigenheit.
  • Haut und Ohren: dichtes Fell versteckt Feuchtigkeit, Wunden und Entzündung.
  • Sportverletzungen: Belastung langsam aufbauen und anhaltende Lahmheit abklären.

Gesundheitscheck bei Züchter oder Übernahme

Lass dir originale Hüft- und aktuelle Augenbefunde, relevante CEA-Resultate sowie die geltenden Klubregeln zeigen. Chip und Identität müssen übereinstimmen. Frage nach Addison, Schilddrüse, Epilepsie, Krebs, Haut, Verhalten und Lebensalter der Verwandten; ein DNA-Panel ersetzt diese Familiengeschichte nicht.

Der Hund soll frei atmen und sich flüssig bewegen. Prüfe Augen, Ohren, Gebiss, Haut und Gangbild. Bei Übernahme gehören Pass, Tierarztakte, Abgabegrund, Alleinbleiben und Erfahrungen mit Kindern und Tieren schriftlich auf den Tisch.

Was kostet ein Bearded Collie?

  • Kauf: häufig 1.600–2.700 €; Übernahme etwa 300–800 €.
  • Startausstattung: ungefähr 700–1.350 €.
  • Monatliche Basis: etwa 145–320 €.
  • Jährlich: ungefähr 1.750–3.850 €, ohne Notfall, intensive Salonpflege und häufige Betreuung.

Futter, Versicherung oder Rücklage, Schule, Vorsorge und Pflegematerial erklären die Spanne. Professionelles Entfilzen und Hundebetreuung können deutlich zusätzlich kosten.

Zeit pro Tag und Woche

Plane täglich 90–120 Minuten für Bewegung und Schnüffeln, 10–20 Minuten Training sowie Trocknen und Pfotenkontrolle. Für das Fell fallen meist zwei bis vier Stunden wöchentlich an. Fahrten zu sicheren Gebieten, Kurs und Betreuung kommen hinzu.

Halsband, Geschirr und richtiges Messen

Messe den Hals tief am Sitz des Halsbandes mit Platz für zwei flache Finger. Der Brustumfang wird direkt hinter den Vorderbeinen gemessen; langes Fell leicht andrücken, nicht das Band straffziehen. Viele Erwachsene liegen bei etwa 60–80 cm, aber das Individuum entscheidet.

Ein Y-Geschirr lässt Schulterblätter frei und scheuert nicht in den Achseln. Das Duvoplus EXPLOR in L, 58–81 cm oder das Trixie Premium Active im bestätigten passenden Umfang kommen nach Messung infrage. Weitere Modelle stehen unter Geschirre.

Hundebett, Kissen und Box

Messe von der Nase bis zum Rutenansatz und addiere 15–30 cm. Eine Hündin braucht häufig mindestens 100 × 70 cm Liegefläche, ein langer Rüde eher 110 × 75 cm. Bei Randbetten zählt die Innenfläche.

Eine Box misst häufig etwa 107 × 71 × 76 cm; große Rüden können 122 × 76 × 81 cm benötigen. Der Hund muss stehen, drehen und seitlich ausgestreckt liegen. Das D&D Bett Eden in 110 × 95 cm Außenmaß kommt nur bei ausreichender bestätigter Innenfläche infrage. Sieh außerdem Betten und Kissen sowie Hundeboxen. Eine Box ersetzt nie Bewegung oder Nähe.

Für wen ist die Rasse eine gute Wahl?

  • Aktive Menschen, die bei jedem Wetter rausgehen.
  • Besitzer mit Freude an kurzen, klugen Übungen.
  • Familien mit ruhigen älteren Kindern.
  • Menschen, die Fellpflege als gemeinsame Zeit sehen.
  • Hundesportler, die Erholung genauso wichtig nehmen.
  • Haushalte mit flexibler, fellkundiger Betreuung.

Wer sollte eine andere Rasse wählen?

  • Du willst nur zwei kurze Runden.
  • Du möchtest höchstens wöchentlich bürsten.
  • Der Hund muss jeden Tag lange allein sein.
  • Laufende Kinder und offene Türen sind nicht kontrollierbar.
  • Bellen, nasser Bart und Sand stören dich stark.
  • Du möchtest mit körperlichem Druck erziehen.

Vorteile

  • Fröhlich und eng am Familienleben beteiligt.
  • Vielseitig für Wandern, Nasenarbeit und Sport.
  • Kann ein warmer Familienhund werden.
  • Atletischer, fließender Bewegungsablauf.
  • Oft bis ins Alter verspielt.
  • Wach, ohne typischer schwerer Schutzhund zu sein.

Nachteile und Aufmerksamkeitspunkte

  • Mehrere Stunden Fellarbeit pro Woche.
  • Bellen, Springen und Hüten können in der Jugend intensiv sein.
  • Ruhe und Alleinsein müssen aufgebaut werden.
  • Schmutz und Pflanzenmaterial kommen leicht mit hinein.
  • Gesundheitsbefunde und Familie müssen geprüft werden.
  • Showfell ist praktisch aufwendiger, als es auf Fotos wirkt.

Verantwortungsvoll kaufen oder übernehmen

Nutze einen anerkannten Rasseklub, lies die Zuchtordnung und besuche die Welpen bei der Mutter. Frage nach dem Ziel der Verpaarung und beobachte, wie Welpen auf Reize reagieren und wieder entspannen. Stammbaum, Chip, Pass, Vertrag, Gesundheitsbefunde und Sozialisierungsplan gehören dazu.

Bei Übernahme fragst du nach Filz, Geräuschen, Alleinsein, Hüteverhalten und früheren Vorfällen. Wartezeit ist meist seriöser als sofortige Abgabe aufgrund einer hübschen Farbe.

Häufige Fragen

Für Anfänger geeignet?
Ja, wenn sie aktiv sind, Hilfe annehmen und die Fellarbeit realistisch einplanen.

Ruhiger als ein Border Collie?
Anders arbeitend, aber viele Beardies sind dennoch schnell, laut und leicht erregbar.

Kann er frei laufen?
Manche lernen es gut; Bewegung und Wild bleiben Gründe für Management.

Täglich bürsten?
Nicht jeder Erwachsene, aber mehrere gründliche Einheiten pro Woche. Im Fellwechsel oft täglich.

Mit Katzen?
Nach früher Gewöhnung möglich, aber laufende Katzen können Verfolgung auslösen.

In der Wohnung?
Nur mit genügend Außenarbeit, Geräuschmanagement und echter Ruhe.

Hypoallergen?
Nein. Fell und Hautschuppen bleiben vorhanden.

Ehrliche Schlussabwägung

Drei große Pluspunkte: Fröhlichkeit, Vielseitigkeit und echte Beteiligung am Familienalltag. Bei aktiven Menschen ist der Beardie ein humorvoller, sensibler Partner.

Drei schwere Verpflichtungen: umfangreiche Fellpflege, tägliche abwechslungsreiche Aktivität und das Lernen von Erholung. Zusammen machen sie die Rasse anspruchsvoller, als das freundliche Gesicht vermuten lässt.

Wer nasse Wanderungen, freundliches Training und gründliches Kämmen mag, kann hier seinen Hund finden. Wer einen stillen, pflegeleichten Begleiter für lange Arbeitstage sucht, sollte anders wählen.

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